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Tierschutz in Serbien – Hilfe für Straßenhunde und Welpen

In Serbien leben viele Straßenhunde sowie zahlreiche Welpen, die aus nur wenigen unkastrierten Hunden entstehen. Unsere Arbeit setzt auf nachhaltige Kastrationsprogramme, medizinische Hilfe und die Unterstützung lokaler Gemeinschaften. Ziel ist eine langfristige Reduktion des Tierleids und eine humane Lösung der Überpopulation.

Video: Ein schlimmes Leben für unerwünschte Welpen

In den Kurzvideos: In serbischen Roma-Gemeinden bringen wenige unkastrierte Besitzerhunde regelmäßig Welpen zur Welt, die oft unversorgt bleiben. Unsere Arbeit fokussiert sich auf Kastrationen, medizinische Grundversorgung und Aufklärung vor Ort. Ziel ist es, Tierleid nachhaltig zu reduzieren und verantwortungsvolle Hundehaltung zu fördern.


Vor ein paar Wochen wurden wir gefragt, ob wir noch Kapazitäten für vier Besitzerhündinnen in der Roma-Siedlung Makiš hätten. Zu diesem Zeitpunkt war uns noch gar nicht klar, in welchem Ausmaß wir helfen würden: nämlich, dass diese vier Hündinnen bereits 20 Welpen zur Welt gebracht hatten. Das ist die Realität – nicht einfach nur eine Zahl, sondern genau das Ausmaß, wenn Besitzerhunde nicht kastriert werden.

Während sich andere Tierschützer liebevoll um die Welpen kümmern, sorgen wir dafür, dass diese vier Hündinnen jetzt kastriert werden. Die Menschen dort im Roma-Viertel sind unglaublich dankbar, dass wir ihnen helfen, ihre Mädchen kastrieren zu lassen, damit nicht in ein paar Monaten wieder neue ungewollte Würfe entstehen.

Video: Schlimme Zustände für die 20 Welpen


Insgesamt haben wir für den Dezember sechs Kastrationstermine reserviert. Mehr geben unsere Kapazitäten aktuell nicht her. Dennoch: Jede einzelne Kastration bedeutet weniger Leid, weniger Welpen mit ungewisser Zukunft und einen wichtigen Schritt, diesen Kreislauf endlich zu durchbrechen.

Diese Situation zeigt klar und deutlich, wie wichtig Kastrationen von Besitzerhunden sind. Sie verhindern Leid, bevor es entsteht, und schaffen nachhaltige Veränderung – genau dort, wo sie am dringendsten gebraucht wird.

 

Copyright (c) beide Videos: Ivona Cacanovic