Kastration rettet Leben.....
Hallo liebe Freunde,
heute möchten wir euch von dieser armen Seele berichten.
Es handelt sich um eine typische Dorfhündin. Eine Hündin, die ein Zuhause hat – und trotzdem immer wieder Welpen bekommen muss. Immer wieder gedeckt, immer wieder trächtig. Ohne medizinische Versorgung, ohne Schutz. Sie wird zur Gebärmaschine gemacht – auf Kosten ihres Körpers und ihres Lebens.
Während der Geburt ihrer Welpen kam es zu einer schweren Komplikation. Ein Welpe blieb im Geburtskanal stecken. Die Hündin konnte nicht mehr gebären. Die Situation wurde lebensbedrohlich. Die einzige Chance war eine sofortige Operation.
Bei dem Eingriff wurde die Hündin kastriert. Die Welpen waren zu diesem Zeitpunkt bereits tot. Ohne diese Operation hätte sich ihr Zustand rapide verschlechtert – eine Sepsis wäre die Folge gewesen. Sie hätte diesen Zustand nicht überlebt.
Und genau deshalb kastrieren wir Besitzerhunde.
Oft wird angenommen, dass das Problem ausschließlich bei Straßenhunden liegt. Doch die Realität sieht anders aus. Ein großer Teil des Leids entsteht bei Besitzerhunden – bei genau solchen Hündinnen, die immer wieder trächtig werden müssen.
Sie werden nicht medizinisch versorgt, unkontrolliert vermehrt, körperlich ausgebeutet. Komplikationen werden zu spät erkannt oder gar nicht behandelt. Die Folge sind tote Welpen, leidende Muttertiere und immer mehr Hunde, die am Ende auf der Straße landen.
Wenn diese Hündin früher kastriert worden wäre, wäre ihr dieses Leid erspart geblieben.
Unsere Arbeit setzt genau hier an: Prävention statt spätem Eingreifen.
Denn jede kastrierte Hündin bedeutet weniger Leid, weniger tote Welpen und weniger Hunde, die irgendwann niemand mehr will.
Solche Fälle sind Alltag.
Und genau deshalb sind Kastrationen notwendig.




