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Warum wir Besitzerhunde Kastrieren lassen!

Hallo liebe Freunde,
wir werden immer wieder gefragt, warum wir ganz bewusst Hündinnen von Besitzern kastrieren lassen. Oft kommt dabei der Kommentar:
„Die Straßenhunde sind doch wichtiger.“
Für uns gilt ein klarer Grundsatz: Jeder Hund zählt.
Aber wir setzen dort an, wo das Leid entsteht.
Unkontrollierter Nachwuchs von Besitzerhunden wird früher oder später zu Straßenhunden. Genau hier beginnt das Problem. In Serbien gibt es zwar ein staatliches Programm zur Kastration von Straßenhunden – auch wenn es leider schlecht umgesetzt wird. An der politischen Situation können wir nichts ändern.
Was wir aber ändern können:
➡️ Aufklärung
➡️ Bildung der Kleinsten
➡️ kontinuierliche Kastrationen von Besitzerhunden
So verhindern wir, dass immer mehr Hunde ausgesetzt werden.
📸 Das Foto, das ihr hier seht, zeigt genau so eine Hündin.
Sie ist eine Besitzerhündin. Schaut euch ihre Milchleiste an – daran erkennt man sehr deutlich, wie oft sie bereits Welpen hatte. Genau diese Hunde stehen im Mittelpunkt unserer Arbeit. Nicht, weil sie weniger wert sind – sondern weil sie immer wieder für neuen Nachwuchs sorgen.
Unser Fokus liegt bewusst auf den Hündinnen, die regelmäßig Welpen bekommen – nicht auf denen, die ohnehin nie gedeckt werden. Denn jede unkastrierte Hündin bedeutet potenziell viele Welpen. Und viele dieser Welpen enden später auf der Straße.
❗️Und um gleich die nächste Frage zu beantworten: Rüden.
Rüden sind nicht der entscheidende Faktor.
Ein Rüde, der eine läufige Hündin in der Nase hat, läuft dafür viele Kilometer – er kommt von weit her.
Deshalb ist es so wichtig, jede unkastrierte Hündin in den kleinen Ortschaften im Blick zu haben. Eine einzige läufige Hündin reicht aus, um mehrere Rüden anzuziehen – und damit neuen Nachwuchs zu produzieren.
Wer das Leid wirklich reduzieren will, muss dort ansetzen, wo es entsteht.
Prävention ist kein Wegsehen –
sie ist nachhaltiger Tierschutz. 🐾❤️